Psychotherapie

Die tiefenpsychologische Psychotherapie ist indiziert bei Patienten mit psychischen Problemen, z. B. Ängsten, Depressionen, in psychosozialen Belastungssituationen etc., aber auch bei Patienten mit körperlichen Symptomen wie Störungen oder Schmerzen unterschiedlicher Organsysteme (Lunge, Herz-Kreislauf, Verdauungs- und Urogenitalorgane), bei denen eine alleinige organische Ursache als Erklärung für die Beschwerden nicht ausreichend ist.

Schließlich kann eine psychotherapeutische Hilfe auch sinnvoll bei dem Umgang mit chronischen Erkrankungen wie z. B. Krebs, MS, nach Herzinfarkt etc. sein. Vorraussetzung ist die Bereitschaft des Patienten, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, dabei trägt der Patient auch ein nicht zu unterschätzendes Maß an Eigenverantwortung.

Beantragt werden können bei den Gesetzlichen Krankenkassen Therapien über 25 (50,80) bis maximal 100 Sitzungen. Die Sitzungen finden im Sitzen, einmal pro Woche statt. Im Dialog können Sie über aktuelle Beziehungen und biographische Beziehungserfahrungen sprechen sowie über andere für Sie schwierige oder belastende Situationen, wobei Ihnen unbewusste Konflikte deutlich werden können. Wichtig ist es auch, schmerzhafte Gefühle zulassen zu können und im Gespräch Vorstellungen, Assoziationen und Absichten mitzuteilen und zu erörtern.

Am Ende einer Therapie sind Sie dann in der Regel in der Lage, selbst die für Sie belastenden Faktoren zu erkennen und angemessen damit umzugehen. Die in der Therapie gemachten Erfahrungen sind oft intensiv und die positiven Effekte verstärken sich oft auch noch Jahre nach Ende der Therapie und halten über Jahre an. Dies stellt einen wesentlichen Vorteil gegenüber anderen Verfahren dar (z.B. Medikamente).

Ob eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Sie geeignet ist, kann in einem Vorgespräch geklärt werden.